Medien-Glossar

Von A-Roll bis Video-SEO: Die wichtigsten Begriffe aus Filmproduktion, Videomarketing und digitaler Kommunikation – kompakt erklärt von Life of Media 360.

Ein 360-Grad-Video nimmt die komplette Umgebung auf – der Zuschauer entscheidet selbst, wohin er blickt, und steht mitten im Geschehen.
3D-Animation erschafft Produkte, Gebäude und Welten im Rechner – fotorealistisch oder stilisiert, ohne Grenzen der Physik.
A-Roll ist das Hauptmaterial eines Videos – Interviews, Sprecher, Kernhandlung – und bildet den narrativen roten Faden.
B-Roll ist das ergänzende Schnittbildmaterial, das Interviews illustriert, Schnitte kaschiert und Videos visuelle Tiefe gibt.
Die Bitrate gibt an, wie viele Daten pro Sekunde für ein Video gespeichert oder übertragen werden – der Hebel zwischen Qualität und Dateigröße.
Der Call-to-Action fordert den Nutzer zur konkreten Handlung auf – das entscheidende Bindeglied zwischen Content und Conversion.

CGI

CGI (Computer Generated Imagery) bezeichnet computergenerierte Bilder – vom fotorealistischen Produktrender bis zum viralen Fake-Out-of-Home-Spot.
Ein Codec komprimiert und dekomprimiert Videodaten – er bestimmt, wie klein die Datei und wie gut das Bild bleibt.
Color Grading verleiht Videos ihren visuellen Charakter: Farben werden kreativ gestaltet, um Stimmung und Markenwelt zu transportieren.
Compositing ist das Zusammenfügen mehrerer Bildquellen zu einem einzigen, glaubwürdigen Filmbild.
Content-Marketing gewinnt Kunden durch nützliche Inhalte statt Werbedruck – mit Video als reichweitenstärkstem Format.
Corporate Influencer sind Mitarbeitende, die als Gesichter des Unternehmens öffentlich sichtbar sind – vor allem auf LinkedIn.
Drohnenaufnahmen liefern cineastische Luftperspektiven für Image-, Event- und Immobilienfilme – professionell geflogen und EU-konform.
Einstellungsgrößen beschreiben, wie groß ein Motiv im Bild erscheint – von der Totalen bis zur Detailaufnahme.
Employer Branding baut die Arbeitgebermarke auf: Wer als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird, gewinnt Fachkräfte ohne Headhunter.
Die Engagement Rate misst, wie stark ein Publikum mit Inhalten interagiert – Likes, Kommentare und Shares im Verhältnis zur Reichweite.
Ein Erklärvideo macht komplexe Produkte, Software oder Dienstleistungen in 60–120 Sekunden verständlich – meist animiert und auf den Punkt erzählt.
Der Establishing Shot ist die einführende Aufnahme, die Ort und Kontext einer Szene etabliert – meist eine Totale.
Ein Eventfilm hält Veranstaltungen filmisch fest – der Aftermovie verdichtet Stimmung und Highlights zum Marketing-Werkzeug für die nächste Ausgabe.
Die Framerate (Bildrate) gibt an, wie viele Einzelbilder pro Sekunde aufgenommen oder abgespielt werden – gemessen in fps.
GEO optimiert Inhalte dafür, in KI-Antworten von ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews zitiert zu werden – die Evolution des SEO.
Greenscreen-Technik (Chroma Keying) ersetzt den grünen Hintergrund digital durch beliebige Welten – Standard für Compositing und virtuelle Sets.
Der Hook ist der Aufmerksamkeits-Anker in den ersten Sekunden eines Videos – er entscheidet über Weiterschauen oder Wegscrollen.
Ein Imagefilm ist ein kurzer Unternehmensfilm, der Marke, Werte und Menschen emotional präsentiert – das audiovisuelle Aushängeschild jeder Firma.
Der Jump Cut ist ein Schnitt innerhalb derselben Einstellung, der einen sichtbaren Zeitsprung erzeugt.
Die Kameraperspektive bestimmt den Blickwinkel auf das Motiv – und damit, wie mächtig, nahbar oder klein es wirkt.
Keying ist das Freistellen von Bildbereichen anhand einer Farbe – die Technik hinter jedem Greenscreen.
KI-Videos entstehen mit generativer KI – von Avatar-Sprechern bis zu generierten Szenen. Mächtig für Skalierung, mit klaren Grenzen bei Authentizität.
Livestreaming überträgt Events und Formate in Echtzeit – mit professioneller Regie wird der Stream zum vollwertigen Broadcast.
Der Marketing-Funnel beschreibt den Weg vom Fremden zum Kunden – mit passendem Content für jede Phase, von Awareness bis Abschluss.
Der Match Cut verbindet zwei Szenen über eine visuelle oder inhaltliche Übereinstimmung – Form, Bewegung oder Ton.
Ein Messevideo zieht Besucher an den Stand und erklärt Produkte ohne Ton – das fleißigste Vertriebswerkzeug auf jeder Messe.
Ein Moodboard ist eine visuelle Sammlung aus Bildern, Farben und Referenzen, die Look und Stimmung eines Projekts definiert.
Motion Design ist Grafikdesign in Bewegung: animierte Logos, Typografie und Infografiken, die Marken lebendig machen.
Performance Marketing ist datengetriebene Onlinewerbung mit messbaren Zielen: jeder Euro wird auf Leads, Käufe und ROAS optimiert.
Die Plansequenz ist eine lange, ungeschnittene Einstellung, in der sich eine komplette Szene ohne Schnitt entfaltet.
Die Postproduktion umfasst alle Arbeitsschritte nach dem Dreh: Schnitt, Farbkorrektur, Ton, Animation – hier bekommt der Film seinen Look.
Ein Produktvideo inszeniert ein Produkt und seine Vorteile audiovisuell – vom E-Commerce-Clip bis zum cineastischen Launch-Film.
Ein Recruiting-Video zeigt Arbeitgeber von ihrer echten Seite und überzeugt Fachkräfte dort, wo Stellenanzeigen versagen: emotional und authentisch.
Rendern ist das Berechnen des fertigen Bildmaterials aus Schnitt, Effekten, Farbkorrektur oder 3D-Daten.
Retargeting spielt Werbung gezielt an Menschen aus, die bereits Kontakt mit der Marke hatten – die effizienteste Form bezahlter Werbung.
Rotoscoping ist das bildweise Freistellen oder Nachzeichnen von Objekten in Videomaterial – die Handarbeit der VFX.
Schnittbilder sind Zwischenaufnahmen, die im Schnitt über die Haupthandlung gelegt werden – das deutsche Wort für B-Roll.
Short-Form-Videos sind vertikale Kurzvideos unter 60–90 Sekunden – das reichweitenstärkste Format auf TikTok, Instagram und YouTube.
Ein Showreel präsentiert die besten Arbeiten eines Kreativen oder einer Agentur als dynamischen Zusammenschnitt – die Visitenkarte in Bewegtbild.
Sounddesign gestaltet die komplette Tonebene eines Videos: Musik, Effekte, Atmosphäre und Mischung – die halbe Wirkung jedes Films.
Ein Storyboard visualisiert einen Film vor dem Dreh Szene für Szene – die zeichnerische Blaupause jeder professionellen Produktion.
Ein Testimonial-Video lässt echte Kunden über ihre Erfahrung sprechen – Social Proof in seiner glaubwürdigsten Form.
Das Thumbnail ist das Vorschaubild eines Videos – der wichtigste einzelne Klickfaktor auf YouTube & Co.
Ein Timelapse rafft Stunden zu Sekunden: Zeitraffer machen langsame Prozesse sichtbar – von der Baustelle bis zum Sonnenaufgang.
Das Treatment ist das Konzeptpapier eines Films: Es beschreibt Idee, Tonalität und Ablauf in Prosa – die Basis für Storyboard und Dreh.
UGC (User Generated Content) sind Inhalte, die Nutzer und Kunden statt der Marke selbst erstellen – vom Review bis zum TikTok.
Untertitel machen Videos ohne Ton konsumierbar, barrierefrei und besser auffindbar – Pflicht für Social Media und gut für SEO.
Video-SEO macht Videos in Google- und YouTube-Suche auffindbar: Metadaten, Schema-Markup, Sitemaps und Transkripte als Ranking-Hebel.
Videomarketing ist der strategische Einsatz von Bewegtbild entlang der gesamten Customer Journey – vom Awareness-Reel bis zum Sales-Video.
Videoschnitt formt aus Stunden Rohmaterial einen Film: Auswahl, Reihenfolge und Rhythmus erzeugen Dramaturgie und Emotion.
Das Voice-over ist die Erzählstimme aus dem Off, die Videos Struktur und Persönlichkeit gibt – vom Erklärvideo bis zur Doku.
Der Werbespot ist die Königsdisziplin der Kurzform: maximale Botschaft in 15–30 Sekunden, für TV, Kino und digitale Kanäle.
YouTube Shorts sind vertikale Kurzvideos im 9:16-Format mit bis zu 3 Minuten Länge – YouTubes Antwort auf TikTok und Reels.
Zeitlupe (Slow Motion) verlangsamt Bewegungen sichtbar – aufgenommen mit hoher Bildrate, abgespielt in normaler.