Die Bitrate gibt an, wie viel Datenmenge pro Sekunde in einem Video steckt – üblicherweise in Mbit/s. Sie ist der direkte Hebel zwischen Bildqualität und Dateigröße: zu niedrig, und das Bild „matscht“ in Klötzchen; unnötig hoch, und die Datei wird riesig, ohne sichtbar besser zu sein.
Was die richtige Bitrate bestimmt
- Auflösung: 4K braucht ein Vielfaches von Full HD.
- Bewegung: Sport und schnelle Schnitte brauchen mehr Daten als ein ruhiges Interview.
- Codec: Moderne Codecs wie H.265 liefern gleiche Qualität bei etwa halber Bitrate von H.264.
- Plattform: YouTube empfiehlt für 1080p rund 8 Mbit/s, für 4K deutlich mehr – und rechnet ohnehin alles neu um.
Konstant oder variabel?
Beim Export wählt man meist variable Bitrate (VBR): komplexe Szenen bekommen mehr Daten, ruhige weniger. Für Streaming-Master und Archivdateien gelten höhere Werte als fürs Web – deshalb liefern wir Videos je Einsatzzweck in passenden Fassungen aus.