Ein Codec (aus „Coder“ und „Decoder“) komprimiert Videodaten beim Speichern und entpackt sie beim Abspielen. Ohne Codecs wäre eine Minute 4K-Video viele Gigabyte groß – mit ihnen bleibt sie streambar. Welcher Codec zum Einsatz kommt, entscheidet über Qualität, Dateigröße und Kompatibilität.
Die wichtigsten Video-Codecs
- H.264 (AVC): der Allrounder – läuft praktisch überall, Standard fürs Web
- H.265 (HEVC): etwa halbe Dateigröße bei gleicher Qualität – Standard für 4K, aber lizenzpflichtig
- AV1: der offene Nachfolger, von YouTube & Netflix vorangetrieben – sehr effizient, braucht moderne Geräte
- ProRes / DNxHD: Produktions-Codecs für Schnitt und Farbkorrektur – groß, aber verlustarm
Codec ist nicht gleich Dateiformat
MP4 oder MOV sind nur Container – entscheidend ist, welcher Codec darin steckt. Deshalb kann sich eine „MP4″ auf einem Gerät abspielen lassen und auf einem anderen nicht. Für die Auslieferung wählen wir Codec und Bitrate passend zur Plattform.