Compositing bezeichnet das Zusammenfügen mehrerer Bildebenen zu einem finalen Bild: real Gedrehtes, Hintergründe, CGI-Elemente und Grafiken verschmelzen so, dass niemand die Nahtstellen sieht. Es ist der unsichtbarste Schritt der Postproduktion – und oft der wichtigste.
Typische Compositing-Aufgaben
- Greenscreen-Material vor neue Hintergründe setzen (per Keying)
- 3D-Objekte und Produktmodelle in Realaufnahmen integrieren
- Bildschirm-Inhalte in abgefilmte Displays einsetzen
- Störendes entfernen: Kabel, Logos, ein Kran im Hintergrund
- Grafiken, Bauchbinden und Effekte über das Bild legen
Woran gutes Compositing scheitert – oder glänzt
Licht, Schatten, Körnung und Farbstimmung aller Ebenen müssen zusammenpassen; schon eine falsche Schattenrichtung entlarvt die Montage. Deshalb wird gutes Compositing am Set vorbereitet – mit sauberem Licht und Referenzaufnahmen – und nicht erst im Nachhinein „gerettet“.