Die Engagement Rate misst, wie aktiv ein Publikum mit Inhalten interagiert: Likes, Kommentare, Shares und Saves im Verhältnis zu Reichweite oder Followern. Sie ist die ehrlichere Kennzahl als die Follower-Zahl – denn 10.000 stumme Follower sind weniger wert als 1.000, die reagieren.
So wird sie berechnet
Die gängigste Formel: Interaktionen ÷ Reichweite × 100. Wer stattdessen durch die Follower-Zahl teilt, bekommt systematisch andere Werte – wichtig beim Vergleichen. Faustregeln: Auf LinkedIn gelten 2–5 % als solide, auf Instagram je nach Format 1–3 %; Video liegt fast immer über statischen Posts.
Was die Engagement Rate wirklich sagt – und was nicht
- Sie zeigt Relevanz: Der Algorithmus belohnt Inhalte, die Reaktionen auslösen, mit mehr Reichweite.
- Sie ersetzt keine Geschäftsziele: Kommentare zahlen keine Rechnungen – am Ende zählen Anfragen und Bewerbungen im Funnel.
- Sie ist manipulierbar: Engagement-Köder („Kommentiere JA!“) pushen die Zahl, aber nicht das Geschäft.