Ein Jump Cut ist ein Schnitt zwischen zwei fast identischen Einstellungen: Die Kamera bleibt, die Person „springt“ – ein sichtbarer Zeitsprung. Früher galt das als handwerklicher Fehler, heute ist es das prägende Stilmittel von YouTube und Social Media.

Vom Fehler zum Stilmittel

Jean-Luc Godard machte den Jump Cut 1960 in „Außer Atem“ salonfähig – als bewussten Bruch mit den Regeln. YouTube hat ihn dann demokratisiert: Wer allein vor der Kamera spricht, schneidet Pausen und Versprecher einfach heraus. Das Ergebnis wirkt schneller, dichter, ehrlicher.

Wann Jump Cuts funktionieren – und wann nicht