Keying (genauer: Chroma Keying) ist das Freistellen von Personen oder Objekten anhand einer Farbe: Der einheitlich grüne oder blaue Hintergrund wird digital entfernt und durch ein beliebiges Bild ersetzt. Es ist die Technik hinter jedem Greenscreen-Dreh.

So funktioniert Keying

Die Software erkennt den definierten Farbton und macht ihn transparent. Damit das sauber klappt, muss der Hintergrund gleichmäßig ausgeleuchtet sein, die Person genug Abstand halten (sonst färbt Grün auf Haare und Schultern ab) und nichts am Körper die Key-Farbe tragen. Der Rest passiert im Compositing, wo der neue Hintergrund Licht und Perspektive der Aufnahme aufnehmen muss.

Die 3 häufigsten Keying-Fehler

  1. Fleckiges Licht: Schatten im Grün erzeugen Ränder und Löcher in der Maske.
  2. Green Spill: Reflektiertes Grün legt sich auf Haut und Haare – sichtbar unecht.
  3. Falsche Kante: Zu hart freigestellt wirken Personen „aufgeklebt“; feine Haare brauchen weiche Übergänge.