Ein Moodboard ist eine kuratierte Sammlung aus Bildern, Farben, Typografie und Referenz-Stills, die Look und Stimmung eines Projekts greifbar macht – bevor die erste Kamera läuft oder der erste Entwurf entsteht. Es übersetzt vage Wünsche („modern, aber warm“) in etwas, worüber man konkret sprechen kann.
Warum Profis nie ohne starten
Das Moodboard ist eine Versicherung gegen Missverständnisse: Kunde und Kreativteam einigen sich auf eine Bildwelt, bevor teure Produktionstage laufen. Im Film ergänzt es Treatment und Storyboard – es zeigt nicht was passiert, sondern wie es sich anfühlen soll.
So entsteht ein brauchbares Moodboard
- Sammeln: Referenzen aus Filmen, Fotografie, Farbwelten – auch Negativ-Beispiele („so nicht“) helfen.
- Verdichten: 10–20 starke Bilder schlagen 100 beliebige; jedes Element braucht einen Grund.
- Benennen: Kurze Stichworte zu Licht, Farbe, Tempo machen das Board diskutierbar.
- Abnehmen lassen: Erst wenn das Moodboard steht, beginnt Design oder Dreh – Änderungen sind hier noch gratis.