Retargeting (auch Remarketing) bezeichnet Werbung, die gezielt Menschen erreicht, die bereits mit einer Marke interagiert haben: Website-Besucher, Video-Zuschauer, Warenkorb-Abbrecher. Erfahre, wie die Technik funktioniert und warum Retargeting-Kampagnen die effizientesten Budgets sind.
Was ist Retargeting im Online-Marketing?
Kaum jemand kauft beim ersten Kontakt – gerade im B2B brauchen Entscheidungen viele Berührungspunkte. Retargeting systematisiert diese Kontaktkette: Über Pixel, Conversion APIs und Plattform-Daten werden Zielgruppen aus Interaktionen gebildet („alle, die 50 % des Videos gesehen haben“) und mit der passenden nächsten Botschaft angesprochen. So wird aus flüchtigem Interesse Schritt für Schritt eine Anfrage.
Die 3 wirksamsten Retargeting-Zielgruppen
- Video-Viewer: Wer ein Video fast komplett geschaut hat, kennt die Marke – ideal für die nächste Funnel-Stufe.
- Website-Besucher: Besucher von Leistungs- oder Preisseiten zeigen konkrete Kaufabsicht.
- Abbrecher: Angefangene Formulare und Warenkörbe sind die heißesten Kontakte überhaupt.
Retargeting in der Praxis
Botschaften staffeln
Gutes Retargeting wiederholt nicht dieselbe Anzeige, sondern erzählt weiter: erst Mehrwert, dann Kundenstimme, dann Angebot mit klarem CTA. Frequency Caps verhindern, dass aus Präsenz Belästigung wird.
Datenschutz mitdenken
Consent-Management und serverseitiges Tracking sind Pflicht – DSGVO-konforme Setups gehören bei life of media zum Performance-Marketing-Setup von Anfang an dazu.
Warum ist Retargeting so effizient?
- Warme Zielgruppe: Bekanntheit ist schon da – Klickpreise sinken, Conversion-Raten steigen.
- Kein verlorener Traffic: Teuer gewonnene Besucher werden nicht dem Zufall überlassen.
- Funnel-Vollendung: Retargeting verbindet Awareness-Content mit dem Abschluss – das fehlende Glied vieler Kampagnen.