Rotoscoping ist das Freistellen von Personen oder Objekten Bild für Bild – die Handarbeit der Postproduktion, wenn kein Greenscreen zur Verfügung stand. Ursprünglich eine Animationstechnik (Zeichner pausten reale Bewegungen ab), ist es heute Alltag in VFX und Werbung.
Wofür Rotoscoping gebraucht wird
- Personen aus Realaufnahmen lösen, um Hintergründe zu tauschen oder Effekte dahinter zu legen
- Farbkorrekturen nur auf bestimmte Bildbereiche anwenden
- Objekte entfernen oder ersetzen, die mit dem Motiv überlappen
- Stilisierte Animations-Looks über reale Bewegungen legen
Der KI-Faktor
Was früher Tage kostete, erledigen KI-Masken heute in Minuten – zumindest zu 90 %. Die letzten 10 % (Haare, Bewegungsunschärfe, überlappende Hände) bleiben Handarbeit. Genau dort trennt sich saubere Postproduktion von sichtbarem Pfusch.